Wie alles begann - Unser Stöckter Deich

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Wie alles begann


Mitte 2010 wurden Pläne bekannt, nach denen der Stöckter Deich komplett umgebaut werden sollte: Zwischen 1,20 mund 1,73 m sollte er nach Planungen des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und des Deich- und Wasserverbands „Vogtei Neuland“ abgesenkt werden. Wegen baulicher Änderungen sollte auch der Rad- und Wanderweg auf der Krone wegfallen. Für die fast fünf Kilometer des Stöckter Deichs waren 5,84 Millionen Euro veranschlagt. Der Erholungswert, Natur- und Kulturdenkmalschutz waren bei den Planungen nicht berücksichtigt worden.

Die Interessengemeinschaft „Unser Stöckter Deich“ mit mittlerweile mehr als 670 Mitgliedern wehrte sich erfolgreich gegen die starken Einschränkungen, die der Deich- und Wasserverband und NLWKN für den Stöckter Deich planten. Nach vielen Gesprächen und mehreren Verhandlungsrunden mit allen beteiligten Stellen wurde in einer gemeinsamen Erklärung folgendes vereinbart:

  • Der jetzige Rahmenentwurf stellt die Ausgangslage für weitere Detailplanungen dar.


  • Die Detailplanungen für den Stöckter Deich werden erst dann aufgenommen, wenn entsprechende finanzielle Mittel für die Ausführung zur Verfügung stehen - nach derzeitigem Stand voraussichtlich nicht vor 2025.


  • Sobald der Deichverband "Vogtei Neuland" beim Niedersächsichen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz eine Mittelfreigabe zur Detailplanung für den Stöckter Deich beantragt, werden die Stadt Winsen und die Interessengemeinschaft "Unster Stöckter Deich" vom Verband informiert, um ihre frühzeitige Einbindung in den Planungsprozess sicherzustellen.


  • Ein Rad- und Fußweg soll auf dem Stöckter Deich erhalten bleiben.

 
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